Bergahorn

Name: Bergahorn
Wissenschaftlicher Name: Acer pseudoplatanus
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Herkunft: Europa und Westasien
Höhe: etwa 30–40 m, teilweise bis 45 m
Alter: etwa 400–500 Jahre
Blätter: handförmig, meist 5-lappig, etwa 15–25 cm groß
Blüte: April bis Mai
Früchte: zweiteilige Flügelnüsse („Propeller“) mit spitzem Winkel
Standort: sonnig bis halbschattig; bevorzugt frische, nährstoffreiche Böden
Wurzeln: kräftiges und weitreichendes Wurzelsystem
Verbreitung in Deutschland: vor allem in Mittelgebirgen und den Alpen, aber auch in Mischwäldern und Parks

Besonderheiten

  • Der Bergahorn kann sehr groß und alt werden.
  • Seine Blätter sind meist 5-lappig und haben stumpfere Spitzen als die des Spitzahorns.
  • Die Rinde ist bei jungen Bäumen glatt und grau, später bildet sich eine schuppige Borke.
  • Seine Flügelnüsse hängen paarweise zusammen und bilden einen spitzen Winkel.
  • Der Bergahorn ist ein wichtiger Baum für Insekten und Vögel.

Verwendung

Das Holz des Bergahorns ist hell, hart und hochwertig. Es wird unter anderem für Möbel, Parkett, Küchenutensilien und Musikinstrumente verwendet. Besonders hochwertiges Holz wird als Tonholz für Geigen und andere Instrumente genutzt.

Merksatz

Der Bergahorn ist ein großer heimischer Laubbaum mit 5-lappigen Blättern und hochwertigen, hellen Holz.