Name: Flatterulme
Wissenschaftlicher Name: Ulmus laevis
Familie: Ulmengewächse (Ulmaceae)
Herkunft: Europa
Höhe: etwa 25–35 m, teilweise bis 40 m
Alter: bis zu 300–400 Jahre
Blätter: oval bis eiförmig, am Rand doppelt gesägt, etwa 6–12 cm lang
Blüte: März bis April
Früchte: kleine, geflügelte Nüsschen, die in Büscheln hängen
Standort: bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Böden an Flüssen und in Auen
Wurzeln: kräftiges Wurzelsystem mit auffälligen Brettwurzeln möglich
Verbreitung in Deutschland: vor allem in Flussauen und feuchten Wäldern
Besonderheiten
- Die Flatterulme ist eine heimische Baumart und besonders an feuchte Standorte angepasst.
- Ihren Namen verdankt sie den lang gestielten Blüten und Früchten, die im Wind „flattern“.
- Sie verträgt Überschwemmungen besser als viele andere Baumarten.
- Am Stamm können sich auffällige Brettwurzeln bilden.
- Die Flatterulme ist eine wichtige Baumart der Auenwälder und bietet vielen Tieren Lebensraum.
Verwendung
Das Holz der Flatterulme ist zäh, fest und elastisch. Es wird unter anderem für Möbel, Furniere, Drechselarbeiten und Holzgegenstände verwendet.
Merksatz
Die Flatterulme ist ein heimischer Auenbaum, der feuchte Böden und Überschwemmungen gut verträgt und dessen Früchte im Wind flattern.
