Name: Spitzahorn
Wissenschaftlicher Name: Acer platanoides
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Herkunft: Europa und Westasien
Höhe: etwa 20–30 m, teilweise bis 35 m
Alter: etwa 150–200 Jahre
Blätter: handförmig gelappt, mit spitzen Lappen, etwa 15–20 cm groß
Blüte: April bis Mai
Früchte: zweiteilige Flügelnüsse („Propeller“), deren Flügel fast waagerecht stehen
Standort: sonnig bis halbschattig; bevorzugt nährstoffreiche Böden
Wurzeln: kräftiges, weitreichendes Wurzelsystem
Verbreitung in Deutschland: weit verbreitet in Wäldern, Parks und Städten
Besonderheiten
- Seinen Namen verdankt der Spitzahorn den spitz zulaufenden Blattlappen.
- Beim Abbrechen eines Blattstiels tritt milchiger Pflanzensaft aus.
- Im Herbst färben sich die Blätter gelb bis orange.
- Die Flügelnüsse werden vom Wind verbreitet.
- Der Spitzahorn ist ein wichtiger Frühjahrsblüher und Nektarlieferant für Bienen und andere Insekten.
Verwendung
Das Holz des Spitzahorns ist hart, hell und gut zu bearbeiten. Es wird unter anderem für Möbel, Parkett, Musikinstrumente und Küchenutensilien verwendet.
Merksatz
Der Spitzahorn ist ein heimischer Laubbaum mit spitz gelappten Blättern und typischen Flügelnüssen.
